Staatsform
andere: Demokratie, Diktatur, Monarchie
Griechisch = Herrschaft der Wenigen
also noch weniger, ganz wenige M.
in der Demokratie sind viele
arbeiten, da bleibt wenig
Zeit für Herrschaft
nicht mal die Wohnung
gehört noch dem
Mieter, der
sich kaum
noch die
Butter
–
bald kein Brot
mehr leisten
kann.
–
Wenige profitieren davon
dass gearbeitet wird, besonders
wenn das Kapital für einen arbeitet
dann beherrscht man endlich
Menschen
–
ab wann ist man Oligarch
und wann sind Oligarchen
zugleich Sklaventreiber
*innen
–
Wer beantwortet solche Fragen
Wer stellt sie
Was sagt die Zulassungsstelle dazu
–
eine kleine Gruppe regiert
Personen und Familien entscheiden
achte auf Aussagen: „Mein Sohn…“
wichtig auch, wie viel Freiheit
die Tochter hat; wen bedrohen
Krieg und Zwangsprostitution
erkennen Menschen ihre Zwänge
–
„Ich heirate bald, wir haben schon telefoniert. Hauptsache, er bezahlt mir mein Studium.“ (Zitat, nur eine Frau im 21. Jahrhundert)
–
Ein Parlament kann Gesetze
schreiben, Polizei und Militär
sind Diener des Geldes
die Kontrolle haben
wenige Herren (und ihre Damen)
nicht Männer und Frauen
oder einfach Menschen
–
Eigentum, Besitz und Reichtum
werden vererbt, die Rolle der Kinder
ist vorbestimmt. Folge dem Vater
oder der Mutter, sei eine treue
Dienerin meiner Person
–
viele hoffen darauf Oligarchen
zu werden, sie suchen Macht und
kümmern sich weder um das Land
noch um die Familie und nicht
um das Haustier
besonders Hobby-Oligarchen
tendieren dazu, sich selbst
zu überschätzen
–
die Freiheit liegt jenseits der
Muster; dort, wo Menschen
nur schwer trennen, erkennen
aber können und wollen
–
Kinder treten ein Erbe nicht an
Lust auf etwas
Das Internet
es ist schön, reich
und gut gelaunt
wenn ich es
betrachte
fühle ich
nichts
…
dass ich nichts fühle
weckt die Neugier darauf
dass etwas passiert
wenn ich echten Menschen
begegne
…
wir gehen zusammen
verlassen die U-Bahn
Rolltreppen streiken
der Morgen gibt uns
Geborgenheit mit
für den Tag
…
es wird etwas
Gutes passieren
heute.
Popularität
Man muss liefern
Content!
…
Zuhälter dieser Welt
sie vereinigen sich
zur großen
Unterdrückung
…
Proletarier aller Länder
verstehen sich nicht
trotz (oder wegen)
G.translate
…
ein Algorithmus
bestimmt meinen Tag
die Maschinen
sind längst unsere
leitende Hand
…
wer sich entzieht
wird ausgeschlossen
Vielfalt ist nicht
inklusiv, wenn
sie nicht Jasagen
kann
…
Influencer adaptieren
sich an die Veränderung
es gibt keinen Idealismus
wenn man dafür bezahlt
…
Popularität gewinnt man
nicht jenseits der Massen
…
Ist Popularität ein Zeichen
des Erfolgs oder der Herrschaft
durch Unterdrückung
…
Content ist ein Medium
der Verdrängung
…
Hass und Hetze
sind eine Entscheidung
…
Stimmung machen
gegen das System
in einem anderen
verfehlt die Lust
an der Mitwirkung
und an der Kritik
im Rahmen der
Würde.
Der Wille ist da
Mensch, sagt jemand
was Sie da machen, das
ist wirklich großartig
…
Pause
…
Ich glaube, ich
habe mich geirrt
meine Checkliste
hat kein Feld für
frei der Erwartung
…
sie könnten dafür
bezahlen, dass einer
ein neues Feld
programmiert
dann ginge es
…
wenn das so ist
dann ziehe ich
zurück
Nur Wörter
Sauber gewählt
nicht viel gesagt
zu groß das Risiko
man muss an die
Karriere denken
manche haben
Angst zu sprechen
andere sind laut
nicht nur Wörter
sie liefern auch
passende Bilder
und Menschen
werden gemacht
neu und schön
aber glücklich
…
kinder arbeiten
…
das Internet durch
werden geliked
gehated und
despressiv
…
wer trägt hier
Verantwortung
für wen
wann bringt
er sie (sie ihn)
nach Hause
…
wer etwas gesagt
…
Zugriffe aus China
Saudi Arabien
Russland
…
es wird gefährlich
in diesem Land
das kein Boden
mehr trägt
…
alte Geister
setzen sich fest
und neue
werden einfach
Nazis (schon wieder?)
…
positive Energie
lebt vom Widerstand
…
nur die Wahrheit
stirbt nicht
im Schweigen
…
es ist eine Hoffnung
Zurück aus der Zukunft
Habe mich dagegen entschieden
das hier einfach zu beenden
alles zu löschen (manches fast peinlich)
genau genommen
weiß ich nicht mal mehr
warum ich aufgehört habe
vielleicht hat es auch
einfach aufgehört
ein kurzes Schweigen
dann kehrt man zurück
als wäre nie etwas
anders gewesen
alte Texte verschleißen
verschleißt auch
ein altes Ich
…
die Vergangenheit
manchmal ist sie
mir einfach egal
an vielen Stellen lag ich
und liege ich
falsch
Notizen können
ziemlich überflüssig
sein
…
an einem Mittwoch
hatte ich mal einen
lichten Moment
…
du denkst zu viel darüber nach
…
solange ich denke
bin ich nicht besser als
sondern frei
Richtig krass
Da sprechen sie
die alten Gelehrten
vom Faust und von den
vielen Gefährten
die heute
das „Alles für…“
und alte Alter Native
[An dieser Stelle entfremdet sich das Wort von seiner gegenwärtigen Bedeutung und geht durch die Schreibweise in eine innere Emigragtion, möglicherweise ist eine Rückkehr nicht alternativlos. Aber Worte sind störrisch und eigen, wenn sie einmal die Öffentlichkeit meiden, dann kommen sie nicht mehr so schnell zurück. In der Zukunft könnte man an dieser Stelle einen Verweis zu einer passenden Studie anführen, die sich mit der etymologischen und sprachhistorischen Dimension befasst. Notiz an die Druckerei: Hier Platz für Vermerk lassen.]
suchen
die Welt, die
sie sich bauten
Schrebergärten
die sie nie
wieder verlassen
sie opfern mit
ihrem Abgang
das „uns“ an die
Zukunft als
Abgesang, ein
Leben das geht
der Teufel kehrt ein
so eitel er spricht
er möchte ein Kind
aus der Hölle
diesseitig
schon sein
…
ganz jung sind auch
zwei Ketzer nicht mehr
sie ziehen die Fäuste
längst hinter sich her
denn
wer das Leben nur
durch die Kultur betrachtet
der hat vermutlich schon
länger missachtet, dass
mancher große Geist
eine Trivialität beschreibt
die den Menschen
sonnenklar ist, wenn sie
das Leben leben und
nicht nur ständig
nach Sonnenlicht
streben, unterwürfig
wie eine Drossel
am Hang.